Zeitzer Angelfischereiverein e.V.
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Jahreshauptversammlung 2016

Christoph Schumann 15. Februar 2016

Ein kurzer Bericht über unsere Jahreshauptversammlung vom 22. Januar 2016

Vorab, dies ist nur ein kurzer Bericht und nicht das Protokoll mit allen Zahlen, welches jedes Mitglied bei Interesse einsehen kann.

Geschafft, die 1 Jahreshauptversammlung unseres jungen Vereins !
Über den Veranstaltungsort haben wir im Vorstand zwar vorab ernsthaft beraten und es hat ja letztendlich auch noch das "Waldschlößchen" ausgereicht, nur war das nun echt knapp. Da hatten einige Mitglieder ihre verbindliche Zusage der Teilnahme nicht abgegeben und es gab dazu eine Menge neue Mitglieder, selbst ein Gast mit zunächst nur Beitrittsabsicht war dabei. Immerhin haben alle gesehen, was aus unserem knapp anderthalb Jahre jungen Verein so geworden ist, obwohl ja noch eine ganze Zahl an Mitgliedern verhindert war.
Unser Vorsitzender K.-U. Axthelm eröffnete die Versammlung mit einem einfachen "Petri Heil" und sprach über die wichtigsten vereinsbezogenen Punkte des abgelaufenen Angeljahres.
Die Mitgliedschaft im Landesanglerverband Sachsen-Anhalt wie auch die Anpachtung von Gewässern waren die wohl wichtigsten Ergebnisse des Jahres. Der Hainbergsee in Meuselwitz wurde näher erläutert. Die Gespräche mit dem die thüringische Seite bewirtschaftetem Verein werden bisher als nicht konstruktiv und tragfähig gesehen. Das Einhalten der Landesgrenze ist zur Ausübung der Angelei ein wichtiges Kriterium an diesem Gewässer. Der Vorstand arbeitet daran, daß nicht noch andere Einschränkungen aufkommen. Momentan ist uns die Beschilderung abhanden gekommen. Kleinkriminelle wie kleingeistige Leute haben es abmontiert, es war wohl zu schön geworden. Unglaublich was manche Leute so alles brauchen.
Es folgte eine kurze Zusammenfassung zur letzten Mitgliederversammlung des Landesanglerverbandes mit aktuellen Zahlen wie auch die Information zur Wahl des Präsidiums des Verbandes.
Unser Schatzmeister Ronold Meiner nannte uns die Zahlen ums Geld, also Konto- und Kassenstand zum Geschäftsjahresende. Diese wurden von der Revision bestätigt.
Er orientierte auf die Zahlungsart "Überweisung" und dies vorab. Da wir ja sonst auch fast jede Kommunikation online führen, ist dieser Schritt sicher für Jeden nachvollziehbar und notwendig, um den Verwaltungsaufwand auch bewältigen zu können. Ronold hatte an diesem Abend alle Hände voll zu tun, auch wenn es schon eine ganze Anzahl Vorabüberweiser gab. Hier wird es auch deutlich, das jeder Angler im Vorfeld planen muß, welche Zusatzkarten er denn nun haben möchte, um letztlich den Gesamtbeitrag zu ermitteln bzw. zu überweisen.
Dann folgte mein Vortrag über die Kunstköderangelei. Aufgrund des recht allgemeinen Themas und der Vielfalt an Möglichkeiten der Spinnangelei, blieb ich bei allgemeinen Grundsätzen, die von uns Anglern recht oft ausgeblendet werden, aber erfolgsbestimmend sein können.
Es gab bestätigende Nachträge in Diskussionsform u.a. von unserem Vorsitzenden, wie auch von Mitgliedern mit Guidingerfahrung.
Den offiziellen Teil beendete unser Vorsitzender mit seinem Schlußwort.
Mein Fazit insgesamt, gerade nochmal gut gegangen mit dem Platz, dafür aber eine gute Veranstaltung.

Gruß Christoph Schumann

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2016

Karl-Ulrich Axthelm 02. Dezember 2015

 

Ort:                Gaststätte "Waldschlößchen" 06712 Zeitz, Leipziger Straße 52

Termin:         Freitag, den 22.01.2016

Uhrzeit:         18.00 bis 20.00 Uhr Kassierung und Ausgabe der Angelpapiere,
                        (Fischereischein, Fangkarte 2015 und Mitgliedsausweis nicht vergessen)            
                        ab 19.00 Uhr Versammlung

Tagesordnung:

    1. Kurzbericht Angeljahr 2015
    2. Aktuelles
    3. Organisatorisches (Angelschule, Erwerb Fischereischein)
    4. Diskussion
    5. Vortrag Kunstköderangeln (optional)                                                                                        
       

Geänderter Vereinstatus im LAV

Karl-Ulrich Axthelm 11. November 2015

 

Auch wir sind nun Mitglied im LAV

Liebe Angelfreunde, Vereinsmitglieder und Kandidaten, sowie alle Interessenten am problemlosen Angeln,

am vergangenem Samstag, dem 07.11.2015 ist für uns als Verein eine zukunftsprägende Entscheidung gefallen: die Abstimmung zur Aufnahme als unmittelbares Mitglied im Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V. (LAV). Diese Entscheidung ist während einer Mitgliederversammlung des Landesanglerverbandes  in Magdeburg gefallen, zu der ich als Gast eingeladen war. Alle meine aus früheren Zeiten mir bekannten Freunde haben mich herzlich begrüßt und uns als Verein eine erfolgreiche Abstimmung zur Mitgliedschaft gewünscht.

Nach dem zu erwartenden gegengerichteten Diskussionsbeitrag eines Vertreters des KAV Zeitz und einer gegen unsere Aufnahme gerichtete Meinungsäußerung eines Vertreters der Hohenmölsener Angler sowie einer Befürwortung des Vorsitzenden vom KAV Naumburg kam es schließlich zur Abstimmung: mit überwältigender Mehrheit wurde unserem Antrag zugestimmt. Somit war unsere Mitgliedschaft besiegelt und ich konnte als Vorsitzender unseres Vereines nicht nur von den Präsidiumsmitgliedern, sondern auch von den Angestellten der Geschäftsstelle sowie zahlreichen Anwesenden die Glückwünsche entgegennehmen. Die Freude war groß, bei manchem sogar größer als bei mir selbst. So konnte ich überglücklich - mit Blumen und Urkunde im Gepäck sowie einem guten Gefühl - die Heimreise antreten.

                                                                          Mitgliedsurkunde LAV 2   

Resümee:
Es war auch erfreulich für uns, dass durch das Präsidium eine Mitgliedschaft unseres Vereins befürwortet und der Mitgliederversammlung empfohlen wurde, obwohl wir gegenwärtig noch nicht die satzungsgemäß angestrebte Mitgliederstärke erreicht haben. Die Anzeichen sind jedoch bereits jetzt erkennbar, dass wir im 2. Jahr seit unserer Gründung bereits die magische Zahl von 100 Mitgliedern erreichen werden und vorrangig eine Mitgliederentwicklung aus den Reihen der nichtorganisierten Anglerschaft erzielen. Hierin sehe ich als Ehrenmitglied des LAV gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern gegenwärtig unsere größte Möglichkeit, die Reihen der Angler im LAV zu vermehren und so den Verband allein schon durch die einfließenden Beitragsgelder zu nützen.

Desweiteren sehen wir unsere Aufgabe darin, den Gemeinschaftssinn auch unter zeitgemäßen, modernen Organisationsformen zu fördern und gerade für Jungangler, Kinder und Jugendliche ab 2016 eine Angelschule zur kontinuierlichen und umfassenden Erlangung theoretischer und praktischer Kenntnisse auf ehrenamtlicher Basis durchzuführen.

Mein persönlicher Dank geht nochmal an alle, die mir, die uns für diese zukunftsprägende Entscheidung in Wort und Tat unterstützt haben.

Viele Grüße und ein kräftiges "Petri Heil!" von

Uli Axthelm

 

Unser neuer "Angelteich"

Christoph Schumann 03. Oktober 2015

Unser neuer "Angelteich"

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Nun ist es offiziell und natürlich freuen wir uns darüber, seit dem 1.Oktober 2015 hat unser Verein hat die Fischereirechte eines Gewässers gepachtet. Dies ist der sachsen-anhaltinische Teil vom Hainbergsee nahe Meuselwitz mit einer Wasserfläche von ca. 6,5 ha. Die Beachtung der Landesgrenze ist jedem Angler angeraten, so wie dies von einigen anderen Gewässern sicher auch bekannt ist. Das Gelände ist dazu markant genug, um ohne eine Kennzeichnung durch Bojen auszukommen.

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Wir hoffen ohne größere Vorschriften auszukommen und bauen auf eine schonende Nutzung durch uns Angler. Der ansässige Heimatverein hat Bänke aufgestellt und Wege angelegt, respektiert bitte deren Arbeit. Die freien Stellen am Ufer sind für die Beanglung durchaus ausreichend.
Um an unsere Angelstrecke zu gelangen, nutzt man am besten die Zufahrt über den Penkwitzer Weg, welche in einem Parkplatz endet.
Die Bootsbenutzung ist nur durch die Tatsache eingeschränkt, daß eine direkte Zufahrt mit Pkw bis ans Wasser nicht möglich ist. Außerdem sind hiezu noch keine vereinsinternen Festlegungen getroffen worden.
Ein kurzes Probeangeln und der Einsatz eines Wurf-Echolotes hat gezeigt, das alles anglerisch Interessante vom Ufer aus erreichbar ist.
Der See entstand durch Flutung des ehemaligen Tagebau "Vereinsglück", der bis 1900 betrieben wurde. Die Namensgebung scheint auch heute hochaktuell, findet man doch einige Vereine in Sachen Tauchen, Segeln wie auch Angeln und Sport in direkter Nähe am See.
Die Angaben zur Wassertiefe sind so widersprüchlich, wie bei uns Anglern die Angabe der Länge eines kapitalen Fanges. Von bis zu 40 m ist zu lesen, was ich als die übliche Übertreibung ansehe. Die auf Tauchportalen genannten 16 m als tiefste Stelle kommt der Sache aller Wahrscheinlichkeit viel näher, das wäre aber im thüringischen Teil. Weiter sind 3-10 m bei welligem Untergrund genannt und das bestätigt auch die Angaben des Echolotes. Scharfe Abbruchkanten wie auch markante Hindernisse sind schon aufgrund des Alters vom Gewässer keine zu erwarten. Neben einem Schilfgürtel gibt es ein großes Seerosenfeld und sonst leichten Pflanzenbewuchs der die Beangelung nicht beeinträchtigt.
Über Fische schreiben wir, wenn die Fangmeldungen vorliegen.

Bis dahin, Petri Heil !

Christoph

 

 

 

Sommerliches Dorschangeln

Christoph Schumann 03. August 2015

Sommerliches Dorschangeln

Nachdem uns der Wind zweimal die geplante Angeltour an die Ostsee abgeblasen hatte und Dorsch aus dem eigenen Frostfach schon lange aufgebraucht war, haben wir nun Ende Juni eine recht erstaunliche Dorschtour erlebt. Uli als hartgesottener Organisator gab nicht auf, um nach neuen Terminen und Locations Ausschau zu halten, nochmals Danke dafür an dieser Stelle.
Ich hatte eigentlich gar nicht mehr dran geglaubt, daß wir bei dem diesjährigen Wetterwechselmarathon noch eine Tour vor dem Herbst durchführen können. Der tägliche Blick zur Wetterkarte war auch diesmal zunächst wenig erfreulich. Temperaturen sollten erträglich bleiben, nur eben wieder mal der Wind sollte mindestens an einem der zwei Tage eher für Unwohlsein sorgen können. Zweifel kamen auf, zudem es mit einem für uns unbekannten kleinen Kutter rausgehen soll. Rückzieher war nun eh nicht mehr drin, die Planung stand und Neues ist immer etwas aufregender.
Auf ging es also zu viert an die Ostsee und das fast einfach nur gerade gen Norden, also kürzer als Rügen oder gar östlicher. Nach der abendlichen Ankunft noch Location gecheckt, also auch kurze Runde im Hafen, um nach dem Kutter zu sehen. Am nächsten Morgen dann früh raus. Keine volle Belegung des kleinen Kutters sahen wir recht positiv, am Folgetag sollte es schon enger werden.
Nun folgte Überrraschung auf Überraschung. Klare Ansage, es reichen max. 75 g Pilker und der Käptn will nur einen Beifänger sehen, wenn überhaupt. So deutlich wie es ausgesprochen wurde, so verwundert sahen wir uns an. Das eigentliche Angelrevier war recht schnell erreicht, und die folgenden Kursänderungen zwecks Fischsuche waren für uns auch eher ungewöhnlich. Was haben wir da schon für "tolle" Erlebnisse gehabt... Der Stopp zum Angeln kam recht brutal und das Boot stand quasi auf der Stelle, kein Nachlaufen o.ä., klasse Arbeit. Nun gab es auch noch sofort Fisch! Waren es einmal nur kleinere Dorsche, wurde sofort umgesetzt, ebenso, wenn die gewünschte Krümmung der Ruten für wenige Würfe ausblieb. Wir wurden immer hart an den Fisch gebracht und da es quasi keine Drift gab, war der Käptn voll gefordert. Dieser war so emsig, da gab es keinen Zufall. Nach dem Abhupen ging es ans Schlachten und Filetieren. Einfach aber gut ausgerüstet bot der Kutter für jeden von uns einen gut dimensionierten Arbeitsplatz. Ohne Welle ging dieser Part zwar recht zügig, nur hatte man bei der Fangmenge auch die ganze Rückfahrt voll zu tun. So positiv überrascht wir waren, so geschafft waren wir. Unsere abendliche Runde löste sich eher überraschend schnell auf. Der nächste Tag war ja gleichzeitig Rückfahrtag und sollte demnach stressiger werden können, das wollten wir lieber etwas ausgeruhter angehen.
Das Wetter sollte für den zweiten Tag nun noch ruhiger werden, also tatsächlich "Ententeich".
So kam es dann auch, nur das der Kutter diesmal etwas voller besetzt war. Platz war immer noch mehr als ausreichend. Trotz "Ententeich" und zwei Schleppfischerkutter in unserer unmittelbaren Nähe gab es noch bessere Fänge. Das war tatsächlich Angelfischerei...Rute krumm bei nahezu jedem Stopp.
Die vollen Behälter im Blick und die Tatsache, daß alles noch schlachten bzw. filetieren zu müssen, ließ die Bitte aufkommen, die Angelzeit vorzeitig zu beenden. Alle auf dem Kutter stimmten zu und so konnten wir ohne Hektik die Rückfahrt angehen.
Aus den Gesprächen mit den Mitanglern die offenbar regelmäßig diesen Kutter buchen, konnte man schließen, daß die Fänge keinesfalls zufällig waren. Dazu ein sauberes Boot, kein zeitfressendes Umherschippern, deutliche Ansagen und der Kescher stand quasi immer schon beim Hochpumpen der Dorsche bereit. Ein weiteres Plus ist die kürzere Anfahrt im Vergleich zu unseren bisherigen Ostseeangelstellen. Diese ganzen positiven Erfahrungen sprechen schon jetzt für eine Wiederholung einer solchen Ausfahrt.
Die TerminInfo dazu gab es für unsere Mitglieder schon per Mail. Da es um lediglich 13 mögliche Teilnehmer geht, sollte man bei ersthaftem Interesse schnell handeln.

Gruß und Petri-Heil Christoph

Angeltreff in Kretzschau und an der Weißen Elster

Christoph Schumann 30. Mai 2015

Angeltreff in Kretzschau und an der Weißen Elster

Geplant war ein individuelles Angeln im Tagebau Kretzschau. Ein kurzweiliges Angeln ohne weite Anfahrt an einem heimischen Gewässer in der Region um Zeitz.

Da nun aber die kleinen elektronischen Helferlein in jeden Lebensbereich Einzug halten, kam es zu einer kleinen Erweiterung, welche sich diesmal in guten Fängen bestätigte. Unsere genutzte Technik wie zB. Beißindex sagten für den Tagebau eher ein ruhiges Angeln voraus, während in der Weißen Elster angeblich der Punk abgehen soll. Da einige Angler nun auch eine Elsterforelle an der Angel tobend erleben wollten, haben wir die angemeldeten Mitglieder an einem Elsterabschnitt geleitet und begrüßt. Da nun aber auch Mitglieder zu erwarten waren die sich nicht sicher waren ob Sie denn kommen, vielleicht auch Angler die noch die Mitgliedschaft erwerben wollen, mußte an der vereinbareten Strecke in Kretzschau jemand vor Ort sein. Da ich momentan wieder einmal "Rücken" habe und daher mit Feedergeschirr auf Friedfisch aus war, bezog ich zunächst Stellung. Für die kurze Zeit hatte ich nun keine Erwartungen was Fisch angeht, diese Erwartungen haben sich voll bestätigt. Kein Zupf kein nix, so wie es die Technik voraussagte.

Uli kam noch dazu mit der Spinnangel. Eigentlich mehr ein Versuch die Wahrsagung der Technik zu testen. Die ersten Würfe bestätigten die Ruhe, keine Barsche die dem Spinnköder folgten. Dafür aber schon Anrufe wegen bissigen Döbeln und Forellen an der Weißen Elster.

Da nun aber durchaus noch mit Anglern zu rechnen war, es sollte ja ungezwungen und individuell zugehen, blieben wir noch ein Weilchen. Uli zog ein paar Stellen weiter und ich lud die Futterkörbe nach. Keine zehn Minuten später stand Uli wieder bei mir mit der Frage ob es denn beißen würde...Ich dreh mich zur Seite und seh Ihn strahlend mit einem guten Hecht in der Hand. Die Überraschung war gelungen, das "Petri Heil" folgte. Kurz das Maßband gezückt und grob 77 cm gemessen. Schnell noch ein Foto, wir wollten ja noch an die Elster.

Schöner Hecht gefangen in Kretzschau

Ich nun auch ganz fix die Stellung geräumt um den Vergleich zur Elster zu praktizieren, auch wenn es nur ein paar Würfe mit der Spinnrute werden sollten.

Tatsächlich paradox, Döbel stritten mit den Forellen um die kleinen Spinnköder. Wenn auch nicht jeder Biß verwertet werden konnte, hier sind die Fische aktiv. Einfaches angeln war es nicht, da abtreibende Algenansammlungen wie auch durch Windböen ins Wasser gewehte Teile des Uferbewuchses durch unsere Köder aufgesammelt wurden. Den Fischen wars egal, die haben gebissen wie lange vorher nicht. Die Döbel waren eine eher willkommene Abwechslung zu den Forellen. So brauchten wir nicht gleich das Feld räumen wegen der Fangbegrenzung von 1er Forelle pro Angler und Tag.

Die Weiße Elster bringt, sicher auch durch Besatz, regelmäßig gute Forellen. Leider (oder zum Glück ?) findet man keine Statistik darüber, wieviele besetzte Forellen nun den Fängen gegenüberstehen. Was aber sicher ist, es wird bei einigen Anglern demnächst Forelle geben. Mit 38-40 cm eine gute Mahlzeit. Ob nun geräuchert oder doch nach Müllerins Art, egal, wir Angler sind eben Individualisten.

Tagesbilanz ist durchaus positiv, ohne weite Anfahrt gab es Hecht, Forellen und Döbel, sogar das Wetter hat durchgehalten.

Elsterforelle mit 39 cm, gefangen in der Weissen Elster bei Zeitz

Ein "Petri Heil" an Alle für eine erfolgreiche Saison

Christoph

Bericht vom Geiseltalsee am 09.05.2015

Karl-Ulrich Axthelm 14. Mai 2015

Der verflixte Geiseltalsee

Trotz guter Vorbereitung aller Teilnehmer ein erlebnisreicher Angeltag, jedoch kein erfolgreicher Fangtag.

Es ist wie fast überall: Auch Altgesellen zahlen oftmals Lehrgeld, wenn's um was Neues geht!

Das ging schon gut los: mein nagelneuer Bootsmotor kam nicht so richtig in die Gänge (Fluten) und wir mußten nochmal gegen den Wind zurückrudern, was dem Ruderer (Christoph) zwar nicht geschadet, jedoch uns Zeit gekostet hat. So hatte die bisherige Aktion noch nichts mit Angeln zu tun.

Dann ging's jedoch los, das große Rutenschwingen mit aller Arten von Kunstködern. Nachzuholen hatten wir nichts, denn unsere weiteren Mitstreiter konnte noch keine nennenswerten Fangerfolge vorweisen, obwohl die Ruten einige Male krumm waren (man sagt das so).Trotzig machte uns die baumreiche Unterwasserwelt mehr zu schaffen, als die im Echolot erkannten Fische darüber und daneben. So waren die Verluste wieder mal sehr wirtschaftsfördernd und unser vielseitige Repertoire, besonders das von Hartmut, schrumpfte zurück in die Eintönigkeit.

Unsere Gesichter wurden gen Nachmittag immer länger, jedoch hellte sich die Stimmung ein wenig auf, als wir von mitangelnden Gewässerkennern ebenfalls keine Erfolgsmeldungen für diesen Tag erfahren konnten.

Das war's dann wohl: auch Mißerfolge bilden einen weiteren Erfahrungsschatz und sind der Antrieb neuen Ehrgeizes.

Also auf zum nächsten Mal, da buchen wir den Erfolg gleich mit!

 

Viele Grüße und ein kräftiges "Petri Heil!" von

Uli Axthelm

Bootsangeln auf dem Geiseltalsee

Bootsangeln auf dem Geiseltalsee

Angeln und Kontrollen

Christoph Schumann 04. Mai 2015

Angeln und Kontrollen

Ein Hallo an alle Mitglieder und solche die es noch werden wollen,

die Saison ist gut angelaufen, wenn auch noch nicht alle Fische aus Ihrer Schonzeit entlassen sind. Gutes Wetter und Ende vom Spinnangelverbot bringt wie jedes Jahr auch Kontrollen an die Gewässer. Prinzipiell sind Kontrollen durchaus angebracht und ich achte Jeden, der das tut. Nur gibt es eben auch für Kontrollen durchaus Regeln, bei deren Mißachtung jeder Einzelne sich entsprechend wehren sollte. Um die Naivität einmal vorzuführen, ein paar (frei erfundene!) Beispiele:

In dem aus den Medien bekannten Tröglitzer Haus werden nun nachts Fensterscheiben eingeworfen oder sonstwas angestellt...und Euer Mitgliedsausweis liegt dort zufällig herum. Oder ein Auto wird demoliert und dort finden sich Eure Papiere oder auch nur eine Kopie davon. Ein Geldautomat wird aufgebrochen und es liegen Eure Papiere dort...die Möglichkeiten sind schier unendlich! Wer nun meint, man habe familiär vor der Glotze gesessen und hätte somit Zeugen wie Alibi, dem ist nicht mehr zu helfen.
Um so unverständlicher ist es, dass wildfremden Leuten die Papiere ausgehändigt und ohne Beleg überlassen werden. Obendrein an eine Person mit so einem vom Verein selbstgeschnitzten Aufseherausweis. Der betroffene Angler hat seine Papiere zwar schon wieder, durfte aber Zeit und Wegstrecke aufwenden wegen der Abholung. Was mit seinen Daten passiert, wo auch immer diese nun gespeichert sind, er wird es wohl nie erfahren. Oder besser - er wird es hoffentlich nie erfahren, in Bezug auf die vorgenannten Beispiele. Auch ein Ablichten vor Ort mittels mobiler Gerätschaft beraubt Euch jeglicher Hoheit über den jeweiligen Datensatz!  Papiere aus der Hand geben ist ein no-go. Für einen Fischereiaufseher sollte ein kurzer Blick ausreichen, um zu sehen ob Marke geklebt und eine Fischereierlaubnis besteht. Ein Aushändigen der Papiere ist dazu nicht nötig, solange einem kein Fehlverhalten vorgeworfen werden kann.  

Eine Empfehlung für jede Art Kontrolle: Stift und Papier bereithalten und dokumentieren. Namen, Kennzeichen, aufgesagte Behauptungen und sei es aus einem unscheinbaren Nebensatz, alles kann wichtig sein! Dabei gilt, selber die Ruhe bewahren und wenn Zweifel aufkommen, polizeiliche Hilfe anfordern.

Zur Beruhigung sei angemerkt, man wird rein statistisch zu einem verschwindend geringen Prozentsatz eine Kontrolle erleben. Die Wahrscheinlichkeit einen schönen und zugleich erfolgreichen Angeltag zu erleben ist weitaus höher, man muß dazu nur angeln gehen.

In diesem Sinne "Petri Heil!"

Christoph Schumann

Bootsangeln im Geiseltalsee am 09.05.2015

Karl-Ulrich Axthelm 30. April 2015

Angeln auf Hecht und Barsch

Noch eine kurze Information zu unserem Bootsangeln am 09.05.2015 auf dem Geiseltelsee:

Gemäß Orientierung unseres Schatzmeisters und Hauptorganisators Ronold Meiner treffen wir uns alle

um 8.00 Uhr in der Marina Mücheln.

(Nachzügler werden dann nur noch schwimmend an Bord genommen.)

Für diesen Tag wünschen wir uns gemeinsam ein Superwetter und optimale Fangergebnisse.

 

Also bis dahin nochmal viele Grüße an alle Teilnehmer
und ein kräftiges "Petri Heil!" von
Uli Axthelm

Angeln für jedermann

Karl-Ulrich Axthelm 30. April 2015

Angeln für jedermann

Für bisher noch unentschlossene Angelfreunde, die das ganze Jahr und überall angeln möchten, jedoch bisher oftmals erforderliche Zeit und Aufwand scheuen, bieten wir im Zeitzer Angelfischereiverein e.V. (ZAFV) eine Alternative. Wer den Wunsch hat, in seiner begrenzten Freizeit jederzeit und individuell nicht nur die Natur zu genießen, sondern darüber hinaus für einen moderaten Beitragssatz in allen Angelgewässern des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt sowie darüber hinaus für einen geringen Zusatzbeitrag auch in Brandenburg, Sachsen und Thüringen angeln möchte, sollte sich bald entscheiden.

Zur Anmeldung und Beitragskassierung gibt es noch zusätzlich einen Termin:

am 08.05.2015 um 18.00 Uhr in 06711 Zeitz-Zangenberg, Am Mühlenweg 14 (Fa. Axthelm TDA)

Ein Jeder kann Mitglied werden und ein Jeder kann uneingeschränkt und überall entsprechend dem Gewässerverzeichnis und auf der Grundlage bestehender Ordnungen und gültigen Gesetze angeln gehen. Ist das nicht auch was für weibliche Interessentinnen, sofern sie im Besitz eines Fischereischeines oder eines einfach abzulegenden Friedfisch-Fischereischeines sind? - einige Anglerinnen sind schon da!

Noch ein letzter Hinweis:  Am Samstag, den 30.05.2015 gehen wir gemeinsam, jedoch individuell in Kretzschau angeln.

                                                      Treffpunkt ist um 8.00 Uhr auf dem Parkplatz an der Jugendherberge.

Neue Mitgliedskandidaten sind ebenfalls willkommen und können ggf. notwendige Beitrittsformalitäten direkt erledigen.

 

Also bis dahin viele Grüße an alle Interessenten
und ein kräftiges "Petri Heil!" von
Uli Axthelm

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