Zeitzer Angelfischereiverein e.V.
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25.04.2017 - Fangkarten als Feedback

Christoph Schumann 25. April 2017

Fisch gefangen ?

Schade das es diese Zeilen braucht.
Die wohl erste Frage wenn sich Angler treffen ist wohl: "Hast was gefangen ?" Dabei sind sich einige Angler gar nicht bewußt, was nach dem Fang noch alles erledigt werden muß.
Die Auswertung der Fangkarten brachte mich fast an die Grenzen meiner Kreativität, darum nun nochmals einige Hinweise zu den Eintragungen.

Jedes Angelgewässer hat eine Gewässernummer die einzutragen ist.

Jeder entnommene Fisch hat neben seiner Länge auch ein Gewicht und beides gehört eingetragen. Bei beispielsweise 5 Fischen gleicher Art reicht die Angabe in cm von/bis und das Gesamtgewicht.

Bevor man einträgt, sollte natürlich auch die zutreffende Fangkarte für das jeweilige Bundesland ausgewählt werden, schlimm dass es erwähnt werden muß.

Wer die Angelkarte für Sachsen nutzt und dort Fische fängt, findet in dem Fangbuch nach den Seiten der üblichen Fangbucheinträge noch die Fangbuchjahresabrechnung die vor Abgabe zum Jahresende auszufüllen ist.

Unvollständig ausgefüllte Fangkarten, egal welches Bundesland betreffend, werden im nächsten Jahr wie eine Nichtabgabe behandelt und damit ein zusätzlicher Kostenpunkt in der betreffenden Beitragsrechnung.

Petri Heil
Christoph

09.04.2017 - Unser jüngster Arbeitseinsatz

Karl-Ulrich Axthelm 09. April 2017

Hallo Angelfreunde und Interessenten!

Sicher läßt es sich auch bei uns nicht vermeiden, einige Aufräumungs- und Säuberungsaktionen am Gewässerrand zu organisieren und durchzuführen. So war es dann auch am vergangenem Samstg, den 08.04.2017: Bei herrlichem Angelwetter wurde mal nicht geangelt, sondern Müll gesammelt. Angler bzw. Vereinsmitglieder waren reichlich erschienen, so dass wir nicht nur am Grasteich, sondern auch am Hainbergsee wirksam werden konnten. Nicht nur einige der Angelstellen wurden infolge leicht erhöhtem Wasserstandes naturnahe und umweltgerecht stabilisiert, Schwerpunkt jedoch war die Müllentsorgung im und am Wasser sowie eine Bereinigung der weiteren Uferbereiche besonders am Grasteich Spora. Überrascht waren wir alle: keiner hatte es für möglich gehalten, dass in diesem Bereich 7 Säcke Müll zusammenkamen, die gleich getrennt und auch so entsorgt wurden. 2 neue Gewässerschilder wurden ebenfalls angebracht, damit wir uns nun als Pächter über den Zustand des Gewässers nicht mehr schämen brauchen.

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Allen fleißigen Teilnehmern hier nochmal ein herzliches Dankeschön für diesen Einsatz.

 

"Petri Heil!"

Karl-Ulrich Axthelm

12.02.2017 - Jahreshauptversammlung 2017

Christoph Schumann 12. Februar 2017

Hier ein kurzer Bericht von unserer Hauptversammlung 2017

Am 20.01.2017 um 18 Uhr trafen sich fast 50 Mitglieder unseres Vereins zur diesjähigen Jahreshauptversammlung in der Mehrzweckhalle Zeitz-Zangenberg.
Das Prinzip der bestätigten Voranmeldung der Teilnahme hat sich bewährt, so brauchten zu Veranstaltungsbeginn nicht noch zusätzliche Stühle gerückt werden wie es im Vorjahr noch nötig war.
Es gab einen kleinen Imbiß und damit wurde zumindest der kleine Hunger ruhig gestellt. Danke an Frau Axthelm für die Mühe.

Unser Schatzmeister machte sich sofort nach seinem Eintreffen an die Kassierung und auch dem Austeilen der vielfach vorab bezahlten Angelpapiere.
An dieser Stelle nochmals der Aufruf an alle: die gewünschten Erlaubnisscheine bitte vorab verbindlich bestellen und auch nach der Bestätigung den Betrag vorab überweisen, dann geht es zügig und streßfrei wie eben schon bei der Mehrzahl der Mitglieder.

Zur Versammlung selbst:
Unser Vorsitzender K.-U. Axthelm eröffnete die Versammlung. Nach verlesen der Tagesordnung wurde diese durch alle Mitglieder einstimmig bestätigt.
Da einige neue Mitglieder gekommen waren, wurden die anwesenden Vorstandsmitglieder kurz vorgestellt.
Der Bericht des Vorsitzenden umfaßte folgende Punkte:
- Hauptversammlung DAFV in Berlin, abtrünnige Landesverbände zieht es zurück zum Verband
- LAV S-A, umfangreicher Personalwechsel zur und vor allem auch nach der durchgeführten Wahl, neu überarbeitete Internetseiten und zusätzlicher Möglichkeiten des Austausches mit den Mitgliedsvereinen, Stabilisierung und Wachstum von Mitgliederzahl (ca.43000) sowie Gewässerfläche (ca.12000 ha Wasserfläche, 1200 Gewässer); aktuell Problem mit Austauschkarten des VANT, Meldung dazu kam zu kurzfristig um über eine Lösung sprechen zu können.
-ZAFV, Mitgliederzahlen: über 130, davon 8 Frauen, 4 Jugendliche, 6 Rentner ü.65 J.
Gewässerpachtung "Grasteich" bei Meuselwitz, wie alle anderen Gewässer im gemeinsamen Gewässerfonds des LAV eingebracht. Damit erfolgt die Bewirtschaftung durch unseren Verein, die Kosten werden über den LAV refinanziert. Arbeitsstunden werden weiterhin nicht pauschal erhoben, sondern nach Notwendigkeit geleistet. Dazu erfolgen entsprechende Aufrufe per interner Rundmail. Damit ist auch die mögliche Überbesetzung eines kleineren Einsatzes auszuschließen.
Außerdem gab er den Hinweis, wie man sich bei Fischsterben oder ähnlichen Besonderheiten und Beeinträchtigungen verhalten sollte. Eine Meldung ist am sinnvollsten an die 112, da dort auch die regional zuständigen Behörden bekannt sind und dann von dort aus auch informiert werden. Der meldende Angler sollte aber schon bis zum Eintreffen von Behörden am Gewässer warten und ggfs. Beweise sichern.

Es folgte der Bericht der Revisionskommission, welche im Vorjahr eine Beleg- und Kassenprüfung durchführte. Angelfreund Rietz verlas den Bericht. Da es keine Differenzen oder unstimmigen Belege gab, wurde die Entlastung des Schatzmeisters für das Jahr 2016 vorgeschlagen.
Die Mitglieder bestätigten die Entlastung einstimmig.

Es folgten 3 Auszeichnungen für besonders aktive Mitglieder:
-R. Meiner:            Ehrennadel DAFV in Silber
-Ch. Schumann:   Ehrennadel DAFV in Silber
-H.Thoms:              Einkaufsgutschein 30 €

Zur Diskussion:
-Natürlich gab es vor allem das Unverständnis mit den Problemen der Austauschkarten für den Thüringer Bereich. Lösungsmöglichkeiten, außer dem Abwarten waren nicht anzubieten, da die Informationen einfach noch kein vollständiges Bild ergaben.
-Ch. Schumann gab nochmals den Hinweis auf das vollständige Ausfüllen der Fangkarten. Der Name auf der Karte ist ebenso wichtig wie Gewicht und Stückzahl der Fische. Die Auswertung wird unter Wahrung der persönlichen Datensicherheit geführt. Also nicht Angler xy hat soviel Fisch gefangen, sondern dem Gewässer wurde x Stück Karpfen mit insgesamt x kg entnommen und diese Zahlen sind notwendig für eine Gewässerbewirtschaftung.

Es folgte ein kurzer Vortrag zur Ostseeangelei von Ch. Schumann
-Vielseitigkeit der Möglichkeiten ob von Kutter, Boot oder Strand
-Einschränkungen z.B. aktuelles Fanglimit für Dorsch wie auch teilweise Angelverbote auf z.B. Seebrücken beachten.

Das Schlußwort mit Beendigung der Versammlung führte der Vorsitzende K.-U. Axthelm.

Aus meiner Sicht eine gute Veranstaltung, leider etwas unglücklich im Zeitpunkt was die Infos zu den Austauschkarten angeht. Das Problem war einfach noch gar nicht richtig durch, was einige Tage später schon wieder eine ganz andere Darstellung fand.

Gruß und Petri Heil

Christoph

02.12.2016 - Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017

Karl-Ulrich Axthelm 02. Dezember 2016

Hallo Angelfreunde, Vereinsmitglieder, Anwärter und Sympathisanten,

in einigen Tagen endet schon wieder das alte und beginnt das neue Angeljahr 2017. Das heißt für den Schatzmeister: es gibt viel Arbeit (ehrenamtlich natürlich!), denn die Beitragskassierung steht wieder an, wie jedes Jahr.

Unter Download befindet sich die neue Gebührenordnung für 2017 und jeder sollte mal drüber schauen, in welcher Höhe sich seine jeweiligen Zahlungspflichten ergeben. Schließlich wollen wir alle im Jahr 2017 unbeschwert angeln gehen können. Am besten wäre wieder, dieses Blatt auszudrucken, auszufüllen, Scan oder Foto davon zum Schatzmeister zu mailen und den Endbetrag auf das Vereinskonto zu überweisen. Wichtig ist auch die Angabe zu gewünschten Angelkarten für andere Bundesländer, da diese separat und verbindlich bestellt werden müssen. Eine Rückrechnung ist nicht möglich. Unsere Thüringer Angelfreunde erhalten per e-Mail eine weitere Information dazu!

Wer bereits ab 01.01.2017 angeln möchte, kann nach Terminvereinbarung seine neuen Dokumente beim Schatzmeister abholen. Alle bereits oben genannten Angelfreunde möchte ich hiermit herzlich zur Mitgliederversammlung einladen,.

Ort:                         Mehrzweckhalle in 06711 Zeitz-Zangenberg, Leipziger Straße 15
Termin:                    Freitag, den 20.01.2017
Uhrzeit:                    18.00 bis ca. 20.00 Uhr Versammlung gemäß Tagesordnung
                               Nebenbei: Kassierung und Ausgabe der Angelpapiere
                               (gültiger Fischereischein, Fangkarte 2016 und Mitgliedsausweis nicht vergessen)   
Tagesordnung:

            1. Kurzbericht Angeljahr 2016
            2. Aktuelles
            3. Organisatorisches (Gewässer, Gewässerpflege, Fischbesatz)
            4. Diskussion
            5. Vortrag: Technik, Besonderheiten und neue Regelungen beim Meeresangeln in der Ostsee                                                                                                                                                                                                                                                   
Ich hoffe ich auf ein zahlreiches Erscheinen, bitte jedoch wegen vereinsinterner Aufwendungen zur kulinarischen Minimalversorgung unbedingt um eine kurze Rückmeldung: Ich komme / ich komme nicht.

Für den Jahresabschluß 2016 wünsche ich allen im Namen des Vorstandes
            eine erfüllte Vorweihnachtszeit,
                        ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie,
                                   einen guten Start ins Jahr 2017 und
                                               allzeit ein kräftiges "Petri Heil!"               
                                                                                                                                              

Karl-Ulrich Axthelm

15.11.2016 - Grasteich

Karl-Ulrich Axthelm 15. November 2016

Wir nennen ihn "Grasteich"

Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten der anglerischen Freizeitgestaltung inmitten der Natur konnte ein weiterer Teich mit einer Größe von 1,2 ha für die Anglerschaft gewonnen werden. Das Angelgewässer liegt zwar am äußersten Rand des Burgenlandkreises in der Gemarkung Spora, ist aber dennoch über die Ortschaft Brossen, jedoch besser über Meuselwitz erreichbar.

Grasteich 1  Grasteich 22

Das natürliche Biotop bildet hervorragende Bedingungen nicht nur für Angler und Naturliebhaber, sondern natürlich auch für eine vielfältige Fischfauna sowie manch andere Überraschung.

 Grasteich 3  Grasteich 4

Mit dem neu entstandenen Fischereirecht ist auch hier nun ein waidgerechtes Angeln legalisiert und das bisherige "Schwarzangeln" dürfte der Vergangenheit angehören.

 

"Petri Heil!"

Karl-Ulrich Axthelm

Fliegenfischen

Karl-Ulrich Axthelm 14. November 2016

Auch mal wieder Fliegenfischen

Nachträgliche Herbstimpressionen vom Fliegenfischen in der "Weißen Elster" sind doch immer ein nachhaltiges Erlebnis, wenn man die Bilder einfach mal auf sich wirken lässt. Leider standen uns die Bilder nicht früher zur Verfügung.
Ein schöner, herbstlicher Septembermorgen veranlassten uns, d.h. unseren Schatzmeister Ronold und mich (Bild 1), zu einer kleinen Vorführung  unserer bescheidenen Fertigkeiten beim Umgang mit der Flugangelrute. Immer schräg gegen die Strömung werfen und aufpassen wie ein Luchs, die Fische bissen sehr zaghaft (Bild 2). Der Erfolg, wenn auch sehr bescheiden, in Form eines kleinen Döbels in der linken Hand ließ nicht lange auf sich warten (Bild 3). Ronold in voller Aktion beim genauen Platzieren der Nassfliege an einem vermuteten Standort eines Fisches (Bild 4). Bei einem solchen konzentrierten personellen Einsatz blieben die großen Fische leider aus. Dafür war aber unsere Fotografin, die uns ständig umringte, sehr tapfer. Nicht nur am und im Wasser, sondern besonders auch dann, als sie versehendlich mit dem Kinn am Haken hing. Aber alles ging gut und das kleine Häkchen in der Kunstfliege hat keine Spuren hinterlassen.
Fazit: Ein erlebnisreicher Vormittag bei herrlichem Wetter, großen Fängen und kleinen Fischen, ein schönes Erlebnis inmitten der Natur. Deshalb nochmal ein herzliches Dankeschön an Corinna Trummer. Ohne sie hätten wir uns vielleicht gar nicht zum gemeinsamen Angeln getroffen und ... dieser kleine Bericht wäre nicht entstanden.

 

 Fliegenfischen UliRonold 1  Fliegenfischen Uli 2

Fliegenfischen Uli 3  Fliegenfischen Ronold 4


letztlich noch jedem Leser einen schönen Spätherbst vielleicht auch nochmal am Wasser.

 

Dafür ein kräftiges "Petri Heil!"

von

Uli Axthelm

Unser 2-jähriges Vereinsjubiläum

Ronold Meiner 31. August 2016

2. Jahrestag der Gründung des Zeitzer Angelfischereiverein ZAFV e.V.

Seit der Gründung am 29.08.2014 besteht unser ZAFV e.V. nun schon 2 Jahre. Resümierend kann man feststellen, dass es uns nach einer sehr schwierigen Anfangszeit gelungen ist, sich in der großen Gemeinschaft des LAV Sachsen-Anhalt zu etablieren, denn im November 2015 wurde mit erfolgreicher Aufnahme in den LAV auch unsere Konzept bestätigt. Das Ziel, ein moderner Angelverein zu werden, ist uns gelungen und im letzten Monat August 2016 konnten wir das 125. Mitglied aufnehmen. Darüber hinaus hat der Vorstand auch im Interesse unserer Angler zusätzliche Gewässer gewonnen und mit der Pachtung des Fischereirechtes für ein Teilstück des Hainbergsees bei Meuselwitz, sowie für Bereiche der Mühlgräben der Weißen Elster den Gemeinsamen Gewässerfonds des Landesanglerverbandes bereichert.
Als Schatzmeister kann ich mitteilen, dass unser Verein auf einem soliden finanziellen Fundament steht und unsere Mitglieder alle vollumfänglich Ihre Beiträge entrichtet haben. Dem Ziel der Anglergemeinschaft, die zur Verfügung stehenden Gewässer zu hegen, wollen wir natürlich auch nachkommen. Dafür organisierten wir an unseren Gewässern Arbeitseinsätze, welche wir auch im nächsten Jahr kontinuierlich ausbauen möchten. In diesem Zusammenhang sollten unsere Mitglieder sensibilisiert werden, mehr darauf zu achten, wer sich an unseren Gewässern so zu schaffen macht, denn mehrfach wurden unsere Hinweisschilder am Hainbergsee entwendet. So dienen doch auch die Arbeitseinsätze dem Ziel, für unsere Angler attraktive Angelmöglichkeiten unter Beachtung der Erhaltung des Natur- und Fischartenschutzes in unseren Gewässern zu gewährleisten.
Vorausschauend auf unser nächstes erfolgreiches Vereinsjahr, bitte ich schon jetzt jedes Mitglied, weiterhin unserem Angelfischereiverein zu stärken, in dem jedes Vereinsmitglied die Gewässerordnungen so einhält, dass von unserem Verein auch eine Vorbildwirkung ausgehen kann.
Ich wünsche allen Vereinsmitgliedern noch ein erfolgreiches Angeljahr 2016 und freue mich schon jetzt auf unsere gemeinsame Zusammenarbeit im Jahr 2017.

Petri Heil
Ronold Meiner
Schatzmeister ZAFV e.V.

Angeln macht süchtig

Karl-Ulrich Axthelm 24. April 2016

"Wäre Angeln eine Religion, dann wäre Island das heilige Land."

Zur Eröffnung der Angelsaison an den Westfjorden Islands machten sich 4 Vereinsmitglieder auf den Weg, im hohen Norden ein nicht alltägliches Angeln zu erleben. Nicht nur Großdorsche, sondern vor allem auch Steinbeißer sowie Rotbarsche und einige Lumps waren die Zielfische unseres außergewöhnlichen Ausfluges.

Nach dem Abflug von Berlin-Schönefeld landeten wir nach 4 Stunden, eigentlich nur 2 Stunden wegen der Zeitverschiebung, auf dem internationelen Flughafen in Keflavik auf der Iceland-Insel. Mit einer Bustour zur Hauptstadt Reykjavik, einem 3/4-stündigen Inlandflug und letztlich noch mit einer 20-minütigen Autofahrt in einem uns zur Verfügung stehenden VW Polo komplettierten wir die Reiserute zum Zielort: Bolungarvik.

Nach Einzug in die Ferienwohnung, Einweisung für das Boot - ein 130 PS-er mit allem Komfort, was die Sicherheitsausstattung betrifft - ein paar Einkäufen - natürlich Angelzeug - wurden bei einem Glas Bier am Abend die Pläne für den nächsten Morgen zum Angeln geschmiedet. Früh ging´s dann los, das Wetter spielte auch gerade noch mit, und es dauerte nicht lange, da lagen die ersten Dorsche und natürlich auch Steinbeißer im Boot. Während einer Guiding-Tour mit Mattthias Brill, unserem deutschen Betreuer, ging es für einen Tag ca. 40 km weit hinaus Richtung Grönland. Eine intensive Suche nach Großdorsch blieb auf Grund der Jahreszeit leider noch erfolglos, dafür konnten wir uns über zahlreiche schöne Rotbarsche erfreuen.

Für die nächsten Tage sprechen die folgenden Bilder:

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Natürlich war in dieser Woche auch ein Tag zum Schlachten dabei, immerhin mußten für unsere 4 x 20 kg feinste, vakuumverpackte Filets etwa 250 kg Frischfisch verarbeitet werden!

Nicht nur ein äußerst erfolgreiches Angeln für jeden Teilnehmer, sondern auch die folgenden Aufnahmen aus dem Flieger bei Superwetter hinterließen für uns bleibende Erinnerungen und tiefe Eindrücke einer umfassenden, erlebnisreichen Angeltour.

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Obwohl die isländische Lebensart bezüglich Zeitablauf von unseren Vorstellungen etwas abweichend erscheint, gilt nochmal der Dank an alle Organisatoren, besonders an unseren deutschen Islandexperten vor Ort. Ein weiterer Besuch im Land von Feuer und Eis ist nicht ganz ausgeschlossen.

Ein nordisches "Petri Heil!" von
Uli Axthelm

Die Lachse sind da!

Christoph Schumann 22. März 2016
Weiterlesen: Die Lachse sind da!

"Kampf" um den Hainbergsee

Christoph Schumann 21. Februar 2016

"Kampf" um den Hainbergsee 

Veröffentlichung am 18.02.2016 in der Tagespresse Meuselwitz (OVZ)

Anglerverein sieht seine Fische im Hainbergsee davonschwimmen
Meuselwitz. Über dem Hainbergsee ziehen dunkle Wolken auf. Auslöser dafür ist die Verpachtung der Fischereirechte für ein Flurstück am See, das in Sachsen-Anhalt liegt. Genehmigt hatte den Antrag des Zeitzer Angelvereins die Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft bereits im vergangenen Jahr. Dieser gehört der sachsen-anhaltische Teil, der rund neun Hektar groß ist, während der Thüringer Seeteil der Stadt Meuselwitz gehört. Das Gewässer hat insgesamt eine Größe von 36,5 Hektar.
Weil die Zeitzer Petrijünger nun auch noch einen Pachtantrag für einen kleinen Meuselwitzer Teil gestellt haben, sieht der Anglerverein Meuselwitz im wahrsten Sinne des Wortes seine Fische davonschwimmen. „Ein solcher Antrag liegt bei uns vor“, bestätigte Denise Zeuke, Leiterin des städtischen Ordnungsamtes, auf Nachfrage. Erst dadurch habe die Stadt Meuselwitz überhaupt von der Verpachtung in Sachsen-Anhalt erfahren.
Die Meuselwitzer Angler sind über diese Entwicklung alles anders als erbaut. „Wir haben uns seit Jahren bemüht, für eben dieses Stück in Sachsen-Anhalt die Fischereirechte von der BVVG zu bekommen. Unsere Nachfragen blieben allerdings stets ohne Erfolg. Jetzt hat man uns vor vollendete Tatsachen gestellt“, sagt Torsten Jakob, stellvertretender Vereinsvorsitzender auf Nachfrage. Er ist ebenso wie seine Angelkollegen frustriert, denn der Verein wirkt schon etwa 60 Jahre am Hainbergsee. Seit der Wende hat der Verein die Fischereirechte gepachtet.
Weil es ihnen gegen den Strich geht, dass die Angler aus dem Nachbarland ihrem Hobby auf Meuselwitzer Territorium nachgehen wollen, möchten sie ebenfalls die Fischereipacht haben. Doch der Verein hat lediglich sein Interesse daran bekundet, war in der Stadtverwaltung zu erfahren. Das Angebot der Zeitzer Angler, mit den Meuselwitzern zusammenzuarbeiten, steht bis 31. März. Bis dahin haben die Meuselwitzer Zeit, sich zu diesem Angebot zu positionieren. Das sei bei den alteingesessenen Anglern jedoch nicht auf fruchtbaren Boden gefallen, ließ Torsten Jakob durchblicken. Die größten Bauchschmerzen haben die Hobbyfischer damit, dass künftig auch andere ihre Fische an Haken haben. Denn der Meuselwitzer Verein setzt schon seit Jahrzehnten Fische in den See. Und zwar die, die sie angeln wollen.
Die Verpachtung des Fischereirechtes an die Zeitzer Angler sei normalerweise ein einfacher Verwaltungsakt, so die Ordnungsamtschefin. Doch das ganze sei inzwischen richtig hochgekocht und habe nicht nur die Gemüter der Angler sondern auch der Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) Hainbergsee erregt. Deshalb geht sie davon aus, dass die Entscheidung über den Antrag des Zeitzer Vereins eine politische werden wird.
Die IG Hainbergsee, die die „Badewanne“ der Meuselwitzer in den nächsten Jahren noch attraktiver machen möchte, sieht ihre Pläne durch die Verpachtung an die Angler aus Zeitz ebenfalls kritisch.
„Wir wollen in diesem Monat damit anfangen, auf dem kleinen Meuselwitzer Stück, am ehemaligen Zeltplatz, das Schilf zu verschneiden, um den Zugang zum Wasser wieder herzustellen“, berichtet Lutz Hempel, bei dem die Fäden der IG zusammenlaufen. Er bezweifle, dass mit der Fischereipacht der Zeitzer alles rechtens sei, sagt er und wies darauf hin, dass der Naturbund bereits 2013 Interesse bekundet habe, den Teil des Sees in Sachsen-Anhalt von BVVG zu kaufen. Hier sei man aber noch keinen Schritt weiter gekommen, sagt er mit offensichtlichem Bedauern.
Von Marlies Neumann

 

 Unsere Gegendarstellung als Leserbrief

Krieg der Angler?

Der Artikel "Meuselwitzer Anglerverein kämpft um Hainberger See" weist einige Mutmaßungen auf, die einer Richtigstellung bedürfen, was wir Zeitzer Angelfischer hiermit versuchen. "Versuchen" nennen wir es deshalb, weil wir es nicht verstehen, das Personen die in Vorständen positioniert sind, ein derart lückenhaftes Wissen preisgeben, wie es im Beitrag geschehen ist. Geradezu abscheulich klingt dazu die Botschaft, daß die Allgemeinheit etwas verlieren könnte. Diese geradezu theatralische Aufführung erinnert an längst vergangene Zeiten. Sind wir nicht alle froh, diese überwunden zu haben? Immerhin ist die Darstellung der Leiterin des Ordungsamtes Denise Zeuke der Realität entsprechend, geradezu ein Lichtblick im Gestrüpp der Halbwahrheiten Anderer.

Richtig ist, das Fischereirecht des sachsen-anhaltinische Teils des Hainbergsees inkl. des kleinen Uferbereiches der Stadt Meuselwitz, lag brach, es war nicht verpachtet. Jede anglerische Betätigung auf solchem Gelände ist Fischwilderei und damit eine Straftat. Darum ist uns die blinde Wut der Meuselwitzer Angler etwas unverständlich. Hat der Meuselwitzer Verein dort die letzten Jahre schwarz geangelt und obendrein Geld aus Angelkartenverkäufen eingenommen? Wir Zeitzer Angelfischer haben mit der Anpachtung des Fischereirechts der sachsen-anhaltinischen Seite nun erstmals seit 1989/90 den Zustand geschaffen, daß in diesem Bereich geangelt werden darf. Um allen Anglern eine zusätzliche Grenzbeachtung zu ersparen und damit einem beachtlichen Regelverstoß von vorn herein zu vermeiden, haben wir auch den Antrag auf Pacht des Fischereirechts der Stadt Meuselwitz gestellt. Damit wäre für den Angler nur noch die Landesgrenze zu beachten, zwar Aufwand, aber für Jeden durchaus zu bewerkstelligen ohne Verunstaltungen des Gewässers durch zusätzliche Markierungen. Solche müßten zwingend eingerichtet werden, wenn die Verpachtung nicht an uns Zeitzer Angelfischer erfolgt, um dem Angler eine Rechtssicherheit zu gewähren.

Den Fischen ist solch Landesgrenze freilich egal! Wenn aber nun ein Vorständler des Meuselwitzer Vereins äußert, daß er Angst habe um "seine" Fische, dann fährt er in dieser Sache neben der Spur. Der Fisch, egal ob nun aus Besatz oder natürlicher Reproduktion, ist herrenlos und wir Angler dürfen ihn mit anglerischen Methoden fangen und uns aneignen...so wird es bei der Erlangung des Fischereischeins als rechtliche Grundlage der Angelei gelehrt, auch in Thüringen. Gerade bei Vorständlern sollte man ein Grundlagenwissen des Fischereirechts voraussetzen können.

Es erstaunt wenig, das eine Terminsetzung als "Ultimatum" aufgefaßt wird und zeigt die Scheu vor einem angebrachten Dialog.
Dann ist es aber auch nicht verwunderlich, was über den Besatz so geäußert wurde. Wenn man eben nur die Fische besetzt bzw. hegt und pflegt, die einigen Anglern in den Kram passen, wird die Einhaltung eines Hegeziels und dem Hegeplan insgesamt widersprochen, damit entstellt man den Sinn der Fischereipacht. Fehlbewirtschaftung mit Beeinträchtigung der natürlichen Ertragsfähigkeit des Gewässers sind stets die Folge. Während man solch (fehl)besetzten Fisch für Geld recht günstig an der Fischtheke bekommen kann, erleidet das Gewässer mit all seiner Fauna und Flora irreparable Schäden die man auch mit viel Geld nicht reparieren kann.

Für uns ensteht der Eindruck, daß die Meuselwitzer Angler nicht um den Hainbergsee kämpfen, wie es in der Überschrift stand, sondern für das Ego einer kleinen Gruppe von Anglern die um Ihren Spielplatz fürchtet.

Die Rolle der Verstrickungen reicht nun auch noch bis in die IG Hainbergsee, wo man die Begriffe Pacht, Kauf und Fischereirecht offensichtlich noch nicht wirklich zu deuten weiß. Die anfängliche Begeisterung über diese Bürgerinitiative weicht nun dahin, da auch hier eine Argumentation geführt wird, die den Umständen nicht gerecht wird und irgendwie auch an längst vergangene Zeiten erinnert. Liebe Leute, lest einfach die Kurzvorstellung des Gewässers hier auf unserer Internetseite. Euer Wirken ist bereits hier mit würdigenden Worten beschrieben, ebenso der Umgang mit Badegästen, die uns lieber sind als gewöhnliche Schwarzangler und heimliche Gewässerbeschilderungsdiebe.

Christoph Schumann

 

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